Das Jonglieren und seine Wirkung auf Körper und Geist

Nicht nur Kinder sind fasziniert, wenn sie Menschen sehen, die es schaffen mit drei oder mehr Bällen zu jonglieren. Statt der Bälle kann es sich auch um Ringe, Keulen, Tücher oder andere Elemente handeln, die durch die Luft gewirbelt werden. Wer das Jonglieren schon einmal ohne professionelle Anleitung versucht hat, dem gelingt das selten auf Anhieb.

Jonglieren und seine Wirkung im Zirkus Herbstcamp

Da ist es besser jemanden zu haben, der es einem Schritt für Schritt erklärt. Am besten geschieht das mit einem persönlich anwesenden Trainer oder mithilfe von Videos. Wichtig ist in jedem Fall von Beginn an die richtige Technik zu erlernen und die Bewegungen sauber auszuführen. Wer sich einmal etwas Falsches angeeignet hat, trainiert es sich nur schwer wieder ab. Für den Einen mag es Motivation genug sein das Jonglieren um seiner selbst willen zu lernen. Es macht einfach Spaß etwas zu können, was nicht jeder kann. Für andere stehen dagegen noch andere Aspekte im Vordergrund. Denn schließlich hat das Jonglieren eine positive Wirkung auf den Körper und die Psyche.

Vorteile für den Körper

Beim Jonglieren benötigt man beide Hände. Das heißt, dass auch die normalerweise „schwächere“ Hand eingebunden wird und ihre Feinmotorik trainiert wird. Man verbessert seine Fingerfertigkeit und wird geschickter. Einige Tricks sind nämlich eine ziemliche Herausforderung bevor man sie richtig beherrscht. Da man beim Jonglieren ein gutes Ballgefühl bekommt, setzen viele Sportvereine das Jonglieren im Training ein.

Denn das Korrigieren der Flugbahn beim Jonglieren, lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen. Weiterhin trainiert man Rhythmusgefühl, Reaktionsfähigkeit sowie seine Körperwahrnehmung. Beim Jonglieren muss man blitzschnell auf Abweichungen reagieren, wenn der Ball woanders hinfliegt als geplant. Da die Bewegungsabläufe sehr mannigfaltig sind, nimmt man seinen Körper und dessen Bewegungen immer wieder auf sehr unterschiedliche Weise wahr. Nicht zuletzt verbessert sich auch die Konzentrationsfähigkeit um einiges, denn man braucht manchmal einiges an Ausdauer bis der gewünschte Trick endlich klappt.

Vorteile für die Psyche

Doch auch für die geistige Aktivität ist das Jonglieren sehr förderlich. Für Anfänger, die das Jonglieren gerade erst erlernen mag dies zwar noch nicht sehr einleuchtend sein, jedoch hat das Jonglieren durchaus eine entspannende Wirkung. Die gleichmäßigen Bewegungen wirken beruhigend und sorgen für Stressabbau. Beim konzentrierten Lernen und Arbeiten sollte man regelmäßig Pausen einlegen, in denen man sich etwas bewegt.

Jonglieren ist da die ideale Beschäftigungsmöglichkeit. Natürlich braucht man beim Jonglieren lernen einiges an Geduld und Ausdauer. Doch wenn die ersten Tricks sitzen, macht es immer mehr Spaß neue zu lernen. Dann hat man immer mehr Erfolgserlebnisse und macht deutliche Fortschritte. Außerdem fördert das Jonglieren die Kreativität und Ausdrucksfähigkeit.

Am besten schon als Kind damit beginnen

Wenn Kinder das Jonglieren lernen wollen, ist es um so wichtiger einen adäquaten Trainer dafür zu haben. Allzu schnell verlieren sie ansonsten die Lust und sie sind frustriert, wenn etwas nicht so klappt wie erhofft. Wo die Kinder sich dieser Disziplin spielerisch nähern können, ist im Zirkuscamp in den Herbstferien. Hier beginnen sie zunächst mit der Tücherjonglage, da diese langsamer fallen und die Bewegungen besser geübt werden können.

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Das Feriencamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 977 Bewertungen und 977 Meinungen.