Feriencamp für Kinder

Ein Feriencamp für Kinder - was früher fast jede Familie kannte, ist heutzutage bei einigen Kindern komplett unbekannt. Wie läuft so etwas ab? Wo finden Feriencamps statt und wer nimmt außer einem selbst noch daran teil? Diese und noch viele andere Fragen dürften sich Kinder stellen, bevor sie das erste Mal in ein Ferienlager fahren.

Zu unseren Feriencamps

Doch auch für manche Eltern dürfte diese Art der Ferienbetreuung Neuland sein, wenn sie das Verreisen ohne Eltern aus ihrer Kindheit nicht mehr kennen. Diese sollten sich dann schleunigst mit dem Thema etwas genauer beschäftigen, denn es beinhaltet so einige Vorteile. Und das nicht nur für die Kinder, sondern ebenso für die Eltern.

Unsere Feriencamps für Kinder

Wer etwas in die Materie eintaucht, der erfährt schnell, das Feriencamps überall in Deutschland und sogar im Ausland stattfinden. Bei letzterem handelt es sich überwiegend um Jugendcamps, da Ältere sich eher vorstellen können hunderte oder gar tausende Kilometer über die Landesgrenzen hinweg zu verreisen. In den meisten Fällen widmet sich ein Feriencamp für Kinder einem bestimmten Thema. Hierum drehen sich dann die meisten Aktivitäten, Unternehmungen und Ausflüge.

Dennoch kommt natürlich auch die Freizeit nicht zu kurz. Dann können die Teilnehmer zum Beispiel die Freizeiteinrichtungen auf dem Gelände ausprobieren oder sich mit den Mitreisenden beschäftigen. Weitere Merkmale von Feriencamps sind, dass Unterkunft und Verpflegung inklusive sind. Neben einem umfangreichen Freizeitprogramm, an dem die Kinder während der Reise teilnehmen können, gibt es in manchen Ferienlagern noch weitere Angebote, die dazu gebucht werden können. Dies gilt in manchen Camps sogar für die An- und Abreise. Diese findet dann mit Bus oder Bahn statt und die Kinder werden während der gesamten Fahrt über betreut.

Nach diesem kurzen Überblick, was ein Feriencamp für Kinder eigentlich ist, widmen wir uns nun den einzelnen Aspekten einer solchen Reise mal etwas detaillierter. Fangen wir mit den thematischen Schwerpunkten an.

Feriencamps für Kinder

Sport, Sprache, abenteuerlich oder lieber kreativ?

Das wichtigste Entscheidungskriterium für Kinder dürfte das Thema des Camps sein, an dem sie teilnehmen wollen. Für manche steht sofort fest, dass es zum Beispiel mit Fußball zu tun haben muss oder mit viel Action zu tun haben soll. Andere hingegen wissen, was sie nicht wollen und anhand dieser Kriterien kann dann ganz einfach nach dem Ausschlussprinzip entschieden werden. Hinzu kommen noch die Rahmenbedingungen, die aus Sicht der Eltern erfüllt sein müssen.

Für sie dürften Aspekte wie Entfernung, Preis, Art der Unterkunft und Qualifikation der Betreuer von Bedeutung sein. Um alle Wünsche unter einen Hut zu bekommen, sollten Eltern das vorhandene Angebot nach ihren Bedingungen durchsuchen und den Kindern eine Vorauswahl präsentieren. Dann fällt dem Nachwuchs die Entscheidung sicher auch etwas leichter, denn bei der Fülle an Angeboten ist es manchmal gar nicht so leicht zu einem Ergebnis zu kommen. Im Bereich Sport gibt es neben spezialisierten Feriencamps, für welche die Kinder Vorkenntnisse mitbringen müssen, solche die auch für Anfänger offen sind.

Besonders toll sind Sportcamps, die gleich mehrere Sportarten auf einmal anbieten, sodass die Kinder ausprobieren können, was ihnen am meisten liegt. Einen weiteres großes Feld stellen die Sprachcamps dar. Hier liegt der Fokus vor allem auf dem Sprechen der Sprache, sodass sich die Kinder während der Woche speziell in dieser Kompetenz üben können. Der dazugehörige Sprachunterricht findet auf spielerische und anschauliche Weise statt, sodass die Kinder die Hemmungen vor der Sprache verlieren und sich eher trauen diese auch selber anzuwenden.

Weitere Schwerpunkte in einem Feriencamp für Kinder sind zum Beispiel erlebnispädagogische oder Unternehmungen mit ein bisschen Abenteuercharakter. Wenn Kinder auf Outdoor-Aktivitäten stehen und gar nicht genug Action bekommen können, sollten sie Camps mit Themen wie Klettern, Survival oder Multi-Aktiv wählen. Und wer gerne kreativ ist und seiner Fantasie freien Lauf lässt, der ist in einem Kreativ oder Zirkuscamp gut aufgehoben.

Kinder spielen am Strand

Wie sieht es mit der Unterkunft in einem Feriencamp für Kinder aus?

Die Art der Unterbringung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Üblich ist, dass mehrere Kinder zusammen miteinander untergebracht sind. Bei der Zimmerverteilung achten die Betreuer einerseits auf das Alter der Kinder und andererseits auf Wünsche der Kinder. Wenn zwei oder mehrere Freunde gemeinsam in einem Zimmer wohnen wollen, dann ist das in den allermeisten Fällen möglich. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass es sich um Kinder des gleichen Geschlechts handelt, denn Jungen und Mädchen werden grundsätzlich getrennt voneinander untergebracht. Oft bietet die Unterkunft entweder ein großes Haus, in dem die Zimmer der Kinder auf einem Flur nebeneinanderliegen. Oder es gibt Bungalows bzw. stabile Zelte in denen die Kinder nächtigen.

Auf jeden Fall sind auch die Betreuer immer in der Nähe der jungen Reisenden untergebracht, sodass diese auch in der Nacht immer einen Ansprechpartner zur Verfügung haben. Die sanitären Anlagen befinden sich zumeist zentral auf dem Flur oder dem Gelände. Manchmal grenzen sie auch direkt ans Zimmer an. In der jeweiligen Unterkunft gibt es natürlich noch weitere Räume und Freizeiteinrichtungen, da diese auf den Aufenthalt von Kindern vorbereitet sind.

Speisesaal, Aufenthalts- und Freizeiträume bieten drinnen Platz. Draußen finden sich oft Spielplatz oder - wiese, Lagerfeuerstelle und Sportmöglichkeiten wie Bolzplatz, Tischtennisplatte, Volleyballfeld und ähnliches. Bei den meisten Sommercamps gibt es außerdem fast immer eine Bademöglichkeit entweder direkt auf dem Gelände oder in der Nähe.

Und was ist, wenn die Kinder Hunger kriegen?

Wenn die Kinder den ganzen Tag aktiv sind, bekommen sie natürlich großen Hunger. Damit sie sich zwischendurch stärken können, gibt es eine leckere Vollverpflegung, die auf unterschiedliche Art umgesetzt werden kann. Das Frühstück wird meistens in Buffetform angeboten, wovon sich die Kinder aussuchen können, was sie am liebsten mögen.

Kinder springen in den Sonnenuntergang

Die warme Mahlzeit des Tages wird entweder mittags oder am Abend serviert. Das hängt meist von den geplanten Aktivitäten ab. Wenn die Kinder viele Ausflüge machen oder für sportliche Aktivitäten das Gelände für längere Zeit verlassen, gibt es ein warmes Abendessen. Für unterwegs stellen sich die Kinder dann ein Lunchpaket zusammen oder erhalten eines aus der Küche. Somit sind sie flexibel und können sich zwischendurch stärken. Bleibt die Gruppe überwiegend auf dem Grundstück, wird das warme Essen oft um die Mittagszeit eingeplant. Getränke stehen natürlich auch zur Verfügung. Normalerweise können sich die Kinder diese in ihre Trinkflaschen abfüllen, sodass sie auch bei Ausflügen, draußen oder auf ihrem Zimmer immer gut mit Flüssigkeit versorgt sind.

Manchmal ist auf dem Gelände auch ein Kiosk oder eine andere kleine Einkaufsmöglichkeit vorhanden, sodass die Kinder sich zwischendurch mit ihrem Taschengeld einen kleinen Snack kaufen können. Haben die Kinder bestimmte Ernährungsgewohnheiten, so können diese nach Voranmeldung in den allermeisten Fällen auch problemlos von der Küche umgesetzt werden. Vegetarische, laktose- oder schweinefleischfreie Kost ist in der heutigen Zeit schon fast überall standardmäßig möglich. Sind Kinder gegen viele verschiedene Inhaltsstoffe oder solche allergisch, die in vielen Produkten enthalten sind (wie zum Beispiel Gluten) dann ist es mitunter sinnvoll dem Nachwuchs einige Kleinigkeiten mitzugeben, die es zwischendurch oder als Nachtisch essen darf.

Wer betreut die jungen Reisenden in den Feriencamps?

Bevor Eltern ihren Nachwuchs in ein Feriencamp für Kinder reisen lassen, wollen sie natürlich wissen, wer sich in dieser Zeit um ihre Kinder kümmert. Hierbei handelt es sich meist um Betreuer und Reiseleiter, die Erfahrung in der Arbeit mit Kindern haben. Entweder haben sie bereits in der Vergangenheit als Teamer in einem Ferienlager ab sechs Jahren gearbeitet oder sie haben anderweitig Erfahrung in der Arbeit mit Kindern gesammelt. Viele von ihnen befinden sich auch in einer pädagogischen Ausbildung oder haben diese schon abgeschlossen. Diese haben dann auch spezielles Fachwissen, mithilfe dessen sie die Kinder pädagogisch optimal fördern können. Natürlich müssen potenzielle Betreuer auch ein aktuelles Führungszeugnis vorlegen und sich grundlegend in Erster Hilfe auskennen. In jedem Kindercamp gibt es einen Reiseleiter, der die Wochenplanung organisiert, das Betreuerteam leitet und in allen organisatorischen Fragen verantwortlich ist.

Er dient auch als Hauptansprechpartner für die Eltern, wenn diese wissen wollen, ob bei ihren Kindern alles in Ordnung ist. Das gesamte Team kümmert sich nicht nur im Alltag um die Kinder, sondern plant auch die täglichen Gruppen- und Freizeitaktivitäten. Lediglich speziellere Angebote wie Sportkurse werden von professionellen Trainern übernommen, um für die nötige Sicherheit zu sorgen und rechtliche Vorgaben zu erfüllen. Natürlich ist nicht der gesamte Tag in jeder freien Minute verplant. Zwischen den einzelnen Aktivitäten gibt es immer auch Freizeit für die jungen Reisenden, in der sie sich selber untereinander und mit den Freizeiteinrichtungen auf dem Gelände beschäftigen dürfen. In dieser Zeit stehen die Betreuer dann als Ansprechpartner zur Verfügung, nehmen an den Spielideen der Kinder teil oder leiten Aktivitäten mit kleineren Gruppen von Kindern, die darauf Lust haben.

Zu unseren Sprachcamps

Auch für ältere geeignet: Jugendcamps in den Ferien

Nicht nur Kinder können ohne Eltern verreisen, sondern auch Jugendliche ab ca. 13 Jahren. Manche wollen nicht unbedingt ins Ausland reisen, da ihnen ein Abenteuer- oder Sportcamp innerhalb Deutschlands vollkommen ausreicht. In der Regel gibt es in Jugendcamps zusätzlich zum thematischen Schwerpunkt auch ein Freizeitprogramm. Dieses dürfen die Jugendlichen jedoch zu einem Großteil selbst bestimmen und sich auch nicht dazu gezwungen an allen Aktivitäten teilzunehmen, wenn sie darauf keine Lust haben.

Dennoch ist stets mindestens ein Betreuer verfügbar, der im Bedarf zur Verfügung steht und sich auch um die Organisation der Freizeitunternehmungen kümmert. Eltern haben also für ihren Nachwuchs die Wahl, egal wie alt die Kinder oder Jugendlichen sind. Feriencamps oder Jugendcamps finden überall in Deutschland nicht nur in den Sommerferien, sondern auch zu anderen Ferienzeiten statt. Schauen Sie hier am besten gleich einmal, welche Ferien für Sie infrage kommen und welches Thema am interessantesten ist.

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Das Feriencamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 977 Bewertungen und 977 Meinungen.