Ferienlager ab 6 Jahren

Waren Sie als Kind selber einmal in einem Ferienlager? Wenn ja, wie alt waren Sie als Sie das erste Mal ohne Eltern verreist sind? Vielleicht haben Sie Ihre erste Reise schon gleich in den ersten Sommerferien in einem Ferienlager ab 6 Jahren erlebt. Oder Sie waren erst in der dritten oder vierten Klasse unterwegs. Doch auch dann kamen Sie zumindest in den Genuss überhaupt ein Ferienlager zu erleben. Viele Menschen, die heute Eltern sind, waren jedoch als Kind außer auf Klassenfahrt oder Schüleraustausch nie alleine in den Ferien unterwegs. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören sollten, umso besser, dass Sie jetzt Ihrem Nachwuchs dieses Erlebnis ermöglichen wollen.

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Ist mein Kind mit sechs Jahren nicht noch etwas zu jung für ein Ferienlager?

Diese Frage stellen sich nicht gerade wenige Eltern.

Einige Gründe, die Eltern häufig gegen eine solch frühe Reise ins Ferienlager anbringen, sind folgende:

  • das Kind ist noch zu unselbstständig
  • es wird das jüngste sein
  • was, wenn es Heimweh bekommt?
  • vor allem beim Einschlafen wird es Schwierigkeiten haben
  • Übergang von Kita zu Schule ist schon aufregend genug
  • alles nur fremde Gesichter und Orte um sich herum
  • kümmern sich die Betreuer auch genug um die Kinder?

Im Folgenden widmen wir uns diesen Einwänden und beleuchten sie von einer positiven Seite. Denn ein Kind kann besonders in jungen Jahren enorm von einem Aufenthalt im Feriencamp profitieren.

Unsere Ferienlager ab 6 Jahren

Kinder werden im Ferienlager selbstständiger

Je jünger Kinder sind, desto mehr übernehmen noch die Eltern gewisse Alltagsaufgaben für den Nachwuchs. Sie erinnern ans Zähne putzen, legen passende Kleidung für den Tag heraus, bereiten das Pausenbrot zu, helfen beim Zimmer aufräumen, … Im Ferienlager gibt es aber logischerweise nicht nur ein, zwei Kinder, wie es in vielen Familien der Fall ist, sondern Gruppen von Schulklassengröße bis hin zu mehreren Dutzend Mädchen und Jungen. Da haben manche Eltern Bedenken, ob ihr Kind bestimmte Aufgaben schon alleine bewältigen kann, um im Alltag zurecht zu kommen.

Für manche Kinder ist es nämlich komplettes Neuland sich selber von einem Buffet sein Essen zusammenzustellen oder die abendliche Körperhygiene komplett in Eigenregie zu erledigen. Da wird dann gerne mal das Duschen oder Zähneputzen „vergessen“ oder das T-Shirt erst gewechselt, wenn man die eigentliche Farbe nicht mehr erkennen kann. Doch die Eltern können beruhigt sein! Denn natürlich wissen auch die Betreuer von diesen „Herausforderungen“ für die Jüngsten unter den Teilnehmern. Gerade auf diese haben sie daher ein besonderes Auge und unterstützen sie bei Bedarf. Dies ist meist relativ einfach zu bewerkstelligen, da die Kinder im Allgemeinen mit Gleichaltrigen in einem Zimmer zusammen untergebracht werden.

Wenn es dann zum Zähneputzen geht oder das Zimmer aufgeräumt werden soll, fordert ein Betreuer gleich alle Bewohner gemeinsam dazu auf. So können sich alle gegenseitig beim Aufräumen unterstützen oder zusammen Zähne putzen gehen. Durch diese und andere Aufgaben merken die Kinder, was sie alles schon alleine können. Und wenn doch mal etwas nicht so richtig klappen will, können die Kinder sich jederzeit an die Betreuer wenden.

Die Jüngsten gehen auf große Reise

Sobald Kinder in die Schule gehen, haben sie auch Ferien. Das heißt, dann können sie in dieser schulfreien Zeit auch ein Ferienlager besuchen. Manche Camps haben jedoch ein höheres Einstiegsalter. Das hängt oft mit gewissen physischen Voraussetzungen (Körpergröße, -gewicht, Kraft,…) oder einem gewissen Entwicklungs-/ Kenntnisstand zusammen. Zum Segeln und Surfen müssen die Kinder sicher schwimmen und in der Lage sein Surfbrett oder Katamaran handhaben zu können. Doch es gibt natürlich auch Ferienlager ab 6 Jahren, in denen die jungen Reisenden willkommen und gut aufgehoben sind.

Kinder fahren mit gleichaltrigen ins Ferienlager

Zum Beispiel sind das Zirkuscamp, das Survival-Camp und das Kreativcamp bereits ab diesem Alter möglich. Sogar Sprachcamps in Englisch, Spanisch und Französisch sind ab sechs Jahren zu besuchen. Hier vermitteln die Sprachdozenten die jeweilige Fremdsprache auf kindgerechte und spielerische Weise. Dadurch können interessierte Kinder hier nicht nur an spannenden Freizeitaktivitäten teilnehmen, sondern zugleich auch ihren Wissensdurst stillen. Häufig gibt es mehr ältere Kinder, die an der gleichen Reise teilnehmen.

Doch das muss kein Nachteil sein. Die Kleinen können von den Großen lernen. Und die Großen kümmern sich gerne auch mal um die Kleinen. Wenn es dennoch Schwierigkeiten oder Konflikte geben sollte, helfen natürlich die Betreuer bei der Klärung.

Heimweh kommt häufig abends hoch – was tun?

Das ist ein großes Thema, um das sich im Vorfeld meistens mehr die Eltern als die Kinder große Gedanken machen. Wenn der Nachwuchs sich eine Ferienreise wünscht und voller Vorfreude dem Start entgegenfiebert, ist Heimweh vorher meist kein großes Thema. Die erste große Hürde ist dann das Abschied nehmen von den Eltern kurz nach der Anreise. Doch wenn die Eltern das richtig angehen und danach die Betreuer die Kinder mit einigen Aktivitäten ablenken, ist es meist gar nicht mehr so dramatisch. Steht dann die erste Nacht im Feriencamp an kommen manchmal auch die Gedanken an zu Hause wieder hoch.

Eis essen im Ferienlager macht immer Spaß

Da hilft oft schon eine Gute-Nacht-Geschichte, die vorgelesen oder als Hörbuch vorgespielt wird. Sollte das Heimweh am nächsten oder übernächsten Tag immer noch sehr stark sein und auch tagsüber auftreten, ist es vielleicht besser, die Reise abzubrechen. Denn wenn sich das Kind nur noch quält, behält es ansonsten keine gute Erinnerung an die Fahrt. Falls ein solcher Fall eintreten sollte, melden sich die Betreuer selbstverständlich rechtzeitig bei den Eltern. Vielleicht reicht ein Telefonat mit Mama oder Papa sogar dem einen oder anderen Kind schon aus, um die Woche doch noch durchzuziehen. Unter Umständen verabredet es für jeden bzw. jeden zweiten Tag einen Anruf, um jeweils von seinen Erlebnissen zu berichten.

Wie viel Aufregung verträgt ein Kind?

Mit sechs Jahren hat ein Kind einen der ersten großen Übergänge gerade hinter sich oder er steht ihm kurz bevor: Die Rede ist vom Schuleintritt. Die letzten Wochen in der Kita, dazwischen eventuell noch ein Familienurlaub und dann die ersten Wochen in der Schule. Das ist für kleine Menschen ziemlich spannend und kann aber auch Stress bedeuten. Denn manche Kinder brauchen mehr Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Da dann in den ersten Sommerferien gleich ein Ferienlager ab 6 Jahren zu besuchen oder gar schon vor der Einschulung, finden viele Eltern eine zu große Herausforderung für ihren Nachwuchs. Doch es kommt auf den Einzelfall an.

Manch ein Kind wäre wirklich überfordert mit einer Reise kurz nach Schulbeginn. Andere hingegen können gar nicht genug Abenteuer kriegen. Für sie ist dann eine Fahrt ins Feriencamp genau das Richtige. Denn dort können sie sich nach Herzenslust austoben und den ganzen Tag tollen Aktivitäten nachgehen. Selbstverständlich ist nicht 24 Stunden am Tag im Ferienlager Action angesagt. Zwischendurch sind auch immer wieder Pausen oder Aktivitäten, die zur Erholung dienen. Abends können besonders die jüngeren Kinder auch schon früher ins Bett gehen, wenn sie vor der offiziellen Schlafenszeit schon müde sind.

Auf der Sonnenliege entspannen im Feriencamp

Möglichkeit zum Freundschaften schließen und Kennenlernen anderer Orte

Wenn der jüngste Nachwuchs nicht gerade mit einem älteren Geschwisterkind oder einem Klassenkameraden die Reise ins Ferienlager antritt, ist das Kind meist wirklich komplett in der Fremde unter Fremden. Denn auch die Betreuer dürfte das Kind in den seltensten Fällen kennen. Daher ist es vielleicht gar nicht schlecht noch einen Freund oder eine Freundin zu animieren, die Reise zu wagen. Besonders für eher zurückhaltende Kinder ist das Andererseits hat das Kind alleine eher die Chance andere Kinder kennenzulernen, wenn es auf sich allein gestellt ist. Kinder, die sehr offen und an anderen Menschen interessiert sind, werden dann kaum Probleme haben.

Auch die Umgebung wird in den meisten Fällen neu für die Kinder sein. Die Erfahrung zeigt, dass das erste Ferienlager nicht allzu weit vom heimatlichen Wohnort weg sein sollte. Denn dann haben sowohl Kinder als auch Eltern noch etwas mehr die Sicherheit der räumlichen Nähe. Falls das Kind im Notfall doch vorzeitig abgeholt werden muss, ist die Strecke dann nicht allzu weit. Möglicherweise findet ein Feriencamp an einem Ort statt, den das Kind schon von einer Kitareise oder einem Urlaub her kennt. Das ist manchmal auch hilfreich, da das Kind sich dann schneller eingewöhnen kann.

Mit guter Betreuung und tollen Aktionen vergeht eine Woche im Ferienlager wie im Flug

Zu unseren Sprachcamps

Nachdem die zu Beginn genannten Argumente nun mit positiven Erklärungen erläutert wurden, haben Sie nun sicher wegen des einen oder anderen Grundes weniger Bedenken. Wenn Sie dennoch Ihr Kind nicht gleich für eine ganze Woche weg schicken wollen, wie wäre es mit einem Schnupper-Ferienlager, welches erst einmal nur wenige Tage dauert? Am wichtigsten für Ihr Kind dürfte das Thema des Camps sein. Schließlich drehen sich viele Aktivitäten während der Woche darum und das Kind will schließlich Spaß dabei haben. Aufgrund der schier unermesslichen Auswahl an Ferienlagern-Themen, sollten Sie am besten eine Vorauswahl treffen.

Dabei entscheiden Sie natürlich über die Entfernung des Feriencamps für Kinder und wie teuer es sein darf. Die daraus getroffene Auswahl präsentieren Sie dann Ihrem Kind. Wenn Sie konkrete Fragen zu einem unserer Ferienlager ab 6 Jahren haben oder wissen möchten, wer die Betreuer sind, melden Sie sich am besten telefonisch bei uns. Wir stehen gerne für Fragen zur Verfügung und helfen Ihnen dabei etwaige Bedenken zu beseitigen. Falls Sie also ein Kind haben, welches sechs Jahre ist oder es bald wird, lohnt es sich also schon darüber nachzudenken, ob es demnächst in ein Ferienlager mitfährt.

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Das Feriencamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 977 Bewertungen und 977 Meinungen.