Mit Kindern auf dem Fahrrad unterwegs

Mit zunehmend wärmeren Temperaturen beginnt in vielen Haushalten wieder die Fahrradsaison. Während sich manch einer von Kälte, Nässe oder sogar Schnee nicht vom Fahrradfahren abhalten lässt, bevorzugen die meisten Menschen für diese Art der Fortbewegung eine etwas angenehmere Witterung. Da ist der Frühling mit sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen gut für geeignet. Bevor sich jedoch Eltern mit ihren Kindern am Wochenende gemeinsam aufs Rad schwingen, sollten einige Dinge bedacht werden.

Mit Kindern auf dem Fahrrad unterwegs

Sicherheit geht auch beim Fahrradfahren vor

Für eine längere Tour, bei der man in der Stadt, auf Landstraßen oder auf speziellen Radwegen über Land unterwegs ist, müssen Kinder sicher Fahrrad fahren können. Dabei geht es nicht nur darum ohne Schlenker geradeaus fahren zu können, sondern auch darum, dass sie die Verkehrsregeln kennen und Manöver wie ausweichen, abbremsen und abbiegen beherrschen. Weitere wichtige Fertigkeiten sind das Anzeigen der Richtung beim Abbiegen nach links und rechts, die sichere Unterscheidung dieser beiden Richtungen und einzuschätzen, wie schnell andere Fahrräder bzw. Autos unterwegs sind.

Denn es kann durchaus zu Schreckmomenten kommen und dann ist es wichtig, dass das Kind dennoch mit Bedacht reagiert. Eltern haben natürlich jederzeit die Aufsichtspflicht über ihre Kinder. Hierbei kommt erschwerend hinzu, dass die Erwachsenen auf Radweg oder der Straße fahren müssen, während Kinder unter acht Jahren auf dem Gehweg fahren und bei einer Straßenüberquerung absteigen müssen. Hierbei ist dann eine gute Routenplanung wichtig, um möglichst Strecken zu wählen, auf denen es Radwege oder -fahrstreifen gibt.

Welche Ausstattung nötig ist

Zum Einen müssen natürlich die Fahrräder verkehrssicher sein. Nach einer längeren Winterpause lohnt sich also auf jeden Fall ein umfassender Check besonders bei Kinderrädern. Dabei sollten die Reifen, Bremsen, Sattel- und Lenkerhöhe überprüft werden und geschaut werden, ob Reflektoren und Lampen richtig zu sehen und funktionstüchtig sind. Andererseits benötigt man auch als Fahrradfahrer selbst die richtige Ausrüstung. Als allerwichtigstes soll hier natürlich der Fahrradhelm genannt werden. Nicht nur Kinder sollten einen in ihrer Größe tragen, sondern auch Erwachsene sollten mit gutem Beispiel voran gehen und einen tragen. Hat ein Helm den Träger bei einem Unfall geschützt und weist eigentlich keine sichtbaren Schäden auf, sollte er dennoch ausgetauscht werden, falls seine Stabilität beeinträchtigt sein sollte.

Weiterhin ist passende Kleidung wichtig, damit man bei der Fahrradtour nicht ins Schwitzen gerät oder zu frieren beginnt. Die Zwiebeltechnik hat sich bewährt, denn dabei kann man nach Belieben eine Schicht Kleidung ab- oder anlegen. Die äußerste Schicht sollte eine Wind- und Regenjacke sein und atmungsaktive Kleidung ist für den Freizeitsport ebenfalls empfehlenswert. Nicht die Handschuhe vergessen, denn durch den Fahrtwind kühlen die Hände manchmal ziemlich aus, auch bei Sonnenschein.

Essen, Trinken und Pausen machen nicht vergessen

Entweder nimmt man sich die meiste Verpflegung selbst mit und veranstaltet unterwegs ein Picknick oder man kehrt in einem Gasthof ein. Auch bei letzterem benötigt man Durstlöscher für unterwegs und Snacks für Zwischendurch. Diese packt man am besten in Taschen, die hinten am Gepäckträger befestigt werden können. Denn ein Rucksack stört nur unnötig, erhöht den Luftwiderstand und bringt einen eher ins Schwitzen. Pausen sollten natürlich nicht nur zum Essen gemacht werden, sondern auch ruhig mal zwischendurch. Vielleicht kommt man an einem Spielplatz vorbei oder entdeckt eine Sehenswürdigkeit, die man sich mal genauer ansehen möchte.

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