Ostern heißt Ostereier suchen

Das Osterfest rückt immer näher. Auf eine Sache freuen sich die Kinder dann ganz immer ganz besonders: die Ostereier suchen, welche der Osterhase versteckt hat. Doch woher kommt eigentlich dieser Brauch? Diese Tradition hat unterschiedliche Ursprünge. Über einige davon erfahrt ihr nun mehr. Im Mittelalter wurden Eier zur Berechnung für Pacht und Zinsen verwendet. Ostern war der festgelegte Zahlungstermin, um für gepachtetes Land zu bezahlen oder Schulden zu begleichen. Da in der Fastenzeit vor Ostern auch keine Eier gegessen werden durften, hatten sich bis zu dem Fest davon viele angesammelt. In Ägypten kennt man bunte Eier schon seit über tausend Jahren. In Osteuropa sind Eier in goldener Farbe als Zeichen der Kostbarkeit verbreitet. Dagegen ist in Westeuropa seit über achthundert Jahren die traditionelle Farbe für Eier Rot, was das Blut Christis, Sieg und Lebensfreude symbolisiert. In vielen Regionen haben sich zudem noch andere typische Farben durchgesetzt.

Es war nicht immer nur der Hase … Ostereier suchen

Bevor der Osterhase zum Überbringer der Ostereier wurde, waren im Volksglauben einiger Gegenden Deutschlands andere Tiere dafür zuständig. Im Raum Hannover oder Westfalen war es der Fuchs, in der Schweiz der Kuckuck, in Thüringen der Storch und unter anderem in Schleswig-Holstein der Hahn. Auf das traditionelle Osterbrot, in welches ein ganzes Ei eingebacken wurde, prägte man das Bild eines Hasen ein. So entstand die Auffassung, dass der Osterhase die Eier legt. Im 19. Jahrhundert war dann der Glaube an den Osterhasen fast überall verbreitet.

Osterfeuer erleuchten die Nacht

Vielerorts gibt es außerdem die Tradition ein Osterfeuer zu entzünden. Diese geht bis ins Altertum zurück, wo das Feuer den Menschen und Göttern heilig gewesen ist. Mit Frühlingsfeuern wurde die Sonne begrüßt, welche den „Mittelpunkt des Lebens“ darstellte und für Fruchtbarkeit sowie gute Ernten sorgen sollte. In unseren Feriencamps machen wir auch regelmäßig Lagerfeuer an. Das hat dann aber weniger symbolischen Charakter, sondern ist vielmehr eine Gelegenheit den Abend nach einem actiongefüllten Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Nicht nur zu Ostern, besonders auch in den Sommer- oder Herbstferien gibt es nichts Schöneres als in der Dunkelheit die Flammen zu beobachten, Stockbrot oder Marshmallows zu rösten und sich dabei Geschichten zu erzählen. Selbstverständlich wird in den Frühlingsferien auch eine Ostereiersuche veranstaltet. Damit dies aber nicht zu einfach wird, kombinieren wir das mit einer Schatzsuche oder einer Waldrallye. Da müssen dann die Kinder das eine oder andere Rätsel lösen und die Augen offen halten, um alle Hinweise zu entdecken. So macht das Suchen der Ostereier auch den größeren Kindern Spaß und stellt eine besondere Herausforderung dar. Für wen die Gelegenheit auf ein Oster-Feriencamp bereits vorbei ist, der besucht einfach eines unserer Sommercamps. Dort werden dann zwar keine Ostereier gesucht, aber Schatzsuche, Lagerfeuer und Waldrallye stehen trotzdem auf dem Programm.

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Das Feriencamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 977 Bewertungen und 977 Meinungen.