Schritt für Schritt zur kindgerechten gesunden Ernährung

Nachdem die Weihnachtszeit mit all den Süßigkeiten vorüber ist, möchte der eine oder andere vielleicht für eine Zeitlang etwas gesünder leben. Besonders Eltern sähen es gerne, wenn ihre Kinder Obst und Gemüse genauso offen gegenüber ständen wie Schokolade und Gummitieren.

Schritt für Schritt zur kindgerechten gesunden Ernährung

Dabei ist es relativ einfach sich gesünder zu ernähren. Das fängt bereits mit einigen Kleinigkeiten an, welche auf Dauer einen großen Unterschied machen können. Häufig sind Eltern sogar überrascht, dass ihr Kind durchaus auch gesunde Alternativen akzeptiert. Vielleicht wurde es bisher einfach nur noch nicht ausprobiert.

Getränke und Milch

Wenn Kinder hauptsächlich süße Limonaden, Säfte oder gezuckerten Tee trinken, steigen sie in den seltensten Fällen von heute auf morgen auf Wasser mit oder ohne Sprudel um. Einfacher ist es die Getränke mit Wasser zu verdünnen und somit nach und nach den Zuckeranteil zu reduzieren. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass es sich bei Milch nicht um ein Getränk, sondern um ein Nahrungsmittel handelt.

Das liegt daran, dass Milch neben Mineralstoffen und Vitaminen auch Eiweiß, Kohlehydrate und Fett enthält und somit eben Kalorien. Daher ist sie nicht als Getränk anzusehen. Wer dennoch regelmäßig Milch trinkt oder diese bei Mahlzeiten verwendet, kann durch fettarme Milch zumindest am Fettanteil sparen.

Nudeln , Brot und der passende Belag

Sowohl beim Brot als auch bei den Nudeln gibt es Vollkorn-Alternativen. Natürlich unterscheiden sich diese im Geschmack sehr stark voneinander. Bei den Nudeln kann man zum Beispiel zunächst die Vollkornnudeln unter die normalen mischen. Dabei tut man die helle Sorte etwas später in den Kochtopf, da sie schneller gar werden als die anderen. Mit einer leckeren Soße dazu, fällt die gesunde Variante fast gar nicht mehr auf. Beim Brot ist es auch so, dass Vollkornbrot gesünder als Weißbrot ist.

Durch die Körner muss man mehr kauen, deswegen kann man für den Anfang mit feingemahlenen Sorten beginnen. Vielleicht schmecken den Kindern auch Vollkornbrötchen besser als geschnittenes Brot. Auch für den Belag gibt es viele gesunde Alternativen. Bei der Wurst sind gekochter oder Lachsschinken sowie Kassler am fettärmsten. Ein guter Anhaltspunkt ist die Struktur des Fleisches. Kann man diese erkennen, ist es fettarm. Sollte ein Fettrand vorhanden sein, kann dieser auch ganz einfach abgeschnitten werden. Bei den Käsesorten kann man ebenso zu fettarmen Sorten greifen. Dazu gehören zum Beispiel Tilsiter oder Hüttenkäse.

Gemüse und Fleisch

Während Kinder aufgrund des süßen Geschmacks eher noch mal zum Obst greifen, sieht das beim Gemüse schon anders aus. Hier hilft es das gekochte Gemüse in die Soße vom Mittagessen zu mischen. Auch als zusätzlicher Belag auf dem Brot kann Salat, Tomate oder Gurke Kindern sehr lecker schmecken. Als Snack für zwischendurch kann Gemüse in Streifen geschnitten und mit einem leckeren Dip dazu angeboten werden. Oder die Kinder finden an Cornichons oder Kirschtomaten gefallen.

Gibt es Fleisch zum Mittagessen, sollte man darauf achten, dass das Fleisch als Steak oder Filet serviert wird. Alle weiterverarbeiteten Produkte wie Fleischbällchen oder Würstchen enthalten dagegen sehr viel Fett. Da sowieso nicht jeden Tag Fleisch gegessen werden sollte, macht dies auch den etwas höheren Preis für Qualitätsware wieder wett.

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