Welche Sprachcamps sind zu empfehlen?

Fremdsprachen sind wichtig, heutzutage mehr denn je. Klappt es mit dem Fremdsprachenunterricht in der Schule nicht besonders, kann der Aufenthalt in einem Sprachcamp hilfreich sein und eventuell sogar die Jahresnote retten. Doch Sprachferien gibt es wie Sand am Meer, einige führen ins Ausland, andere bleiben vor Ort.

Welche Sprachcamps sind empfehlenswert?

Viele Eltern fragen sich daher, welcher Typ von Sprachcamp empfehlenswert ist und tun sich mit der Entscheidung schwer. Welches Sprachcamp geeignet ist, hängt natürlich in gewissem Maße immer von der Persönlichkeit des Kindes ab. Aus unserer langjährigen Erfahrung heraus raten wir jedoch stets zu einem Sprachcamp innerhalb Deutschlands, da sich Zeit- und Kostenaufwand für eine Auslandssprachreise meist nicht rechnen.

Fremdsprachen sind heutzutage überlebenswichtig

Englisch, Französisch, Spanisch – junge Menschen sind heutzutage multilingualer denn je zuvor. Bereits in den ersten Schuljahren werden die Kids mit Fremdsprachen konfrontiert, im weiteren Verlauf kommen immer mehr hinzu. Und das natürlich nicht unbegründet: Die heutige Arbeitswelt stellt vor allem auf diesem Gebiet zunehmend hohe Anforderungen an junge Menschen, kaum ein Arbeitnehmer, der nicht mindestens eine Fremdsprache beherrschen muss. Wer ohne Englisch- oder Französischkenntnisse auf dem Arbeitsmarkt durchstarten will, hat schlechte Karten und kann sich nur schwerlich gegen besser qualifizierte Mitstreiter durchsetzen. Und auch in unserer Lebensführung hat sich einiges geändert: Nach der Schule geht’s für die meisten jungen Menschen nicht direkt in die Uni, sondern erst einmal zum Flughafen.

Weltreise machen, Praktikum oder vielleicht sogar Studium im Ausland – heutzutage ganz normale und fast schon alltägliche Schritte auf dem Karriereweg. Damit es in Übersee auch klappt, sind natürlich entsprechende Fremdsprachenkenntnisse das A und O, ohne sie wird jeder Auslandsaufenthalt zur Tortur. Damit dies nicht passiert, haben die Schulen in weiser Voraussicht die drei wichtigsten Weltsprachen – Englisch, Französisch und Spanisch – auf den Lehrplan gesetzt und sorgen dafür, dass junge Menschen bestens ausgerüstet in die internationale Berufswelt starten können. Doch leider klappt dies nicht immer wie vorgesehen, viele Schüler tun sich zu Beginn schwer mit Fremdsprachen, sind eher mathematisch orientiert, können sich schwer in das Gefüge einer fremden Sprache hineindenken.

Die Folge: Es hagelt schlechte Noten, schlimmstenfalls ist sogar die Versetzung gefährdet. Hier ist die Panik daheim natürlich groß, viele Eltern suchen fieberhaft nach einer Lösung, um dem kleinen Liebling das Lernen einer fremden Sprache schmackhaft zu machen. Da nachmittäglicher Nachhilfeunterricht nicht nur trocken und langweilig, sondern auch immens zeitintensiv ist und die betroffenen Kids ihre letzte Freizeit kostet, fällt die Wahl gerne auf ein Sprachcamp.

Was sind Sprachcamps?

Sprachcamps konnten sich in den letzten Jahren als attraktive Alternative zum trockenen Pauken mit dem Nachhilfelehrer etablieren und bieten vor allem Kindern mit Notenproblemen eine praktische All-inclusive-Lösung: Sprachlager finden während der Schulferien statt und grenzen sich dementsprechend vom herkömmlichen Tafelunterricht im Klassenzimmer stark ab. Lernen findet hier hauptsächlich erlebnisorientiert statt, Spiel und Spaß stehen im Fokus. Gemeinsam mit anderen Gleichaltrigen können die Kids hier aufregende Ferienerlebnisse verbringen, neue Freunde finden und ganz nebenbei in eine neue Sprache hineinschnuppern oder Verständnisprobleme aus dem Weg räumen.

Das Tolle hierbei: Die Schulferien sind ideal genutzt und anschließend können die Kids bestens vorbereitet ins Schulleben starten. Sprachferien haben hierbei nicht nur nachweislich zu einer Verbesserung der Noten geführt, sondern enthalten zudem eine nicht zu verachtende soziale Komponente: Im Sprachcamp treffen die Kids auf andere Gleichaltrige, lernen mit diesen gemeinsam zusammenzuarbeiten und sich in der Gruppe zurechtzufinden. Hiervon profitieren insbesondere stillere Kinder, welche im allgemeinen Schultrubel schnell untergehen oder sich im Unterricht nur selten zu Wort melden.

Das sind empfehlenswerte Sprachcamps in den Ferien

In einem Sprachcamp haben sie die Möglichkeit, in gelockerter Atmosphäre neues Selbstvertrauen zu gewinnen und ihre eigene Persönlichkeit auszubauen. Dies wirkt sich im Nachhinein ebenfalls positiv auf das Schulleben der Kids aus, denn nicht selten steckt hinter schlechten Noten auch einfach nur ein geringes Selbstbewusstsein. Betroffene Kids beteiligen sich in diesem Fall selten bis gar nicht am Unterricht, schwänzen eventuell sogar die Schule.

Sprachen lernen weit, weit weg?

Soweit so gut. Und dennoch zögern viele Eltern, ihr Kind in einem Sprachcamp anzumelden. Der Grund: Die meisten Camps führen geradewegs ins Ausland, fahren mit den Kids nach Frankreich, Spanien oder England. Die Devise ist simpel: Learning by doing. Die Kinder sollen direkt vor Ort mit der fremden Sprache in Kontakt kommen, sollen ihre ersten Spracherfahrungen im Smalltalk mit Einheimischen sammeln. Das Gelernte aus dem Unterricht wird sofort in alltäglichen Situationen angewendet und soll sich auf diese Art und Weise besser festigen.

Tatsächlich haben Studien bereits mehrfach gezeigt, dass ein Auslandsaufenthalt das Lernen einer Fremdsprache ungemein beschleunigen kann und sich zudem die Kommunikationsfähigkeiten besser ausprägen als im herkömmlichen Schulunterricht. Überdies können die Kids vor Ort die jeweilige Kultur hautnah miterleben und so einen besseren Bezug zu der fremden Sprache herstellen. Der Gedanke hinter Sprachcamps im Ausland ist somit keineswegs verwerflich, spricht jedoch noch längst nicht jedes Kind an.

Schüchterne Kinder tun sich oftmals per se schwer, ohne die Eltern zu verreisen, ein Trip, der direkt ins ferne Ausland führt, kommt hier einer Mount-Everest-Besteigung gleich. Und auch viele Eltern sind mehr als besorgt: Das eigene Kind gleich tausende von Kilometern weit weg zu wissen, ist für viele Mamas und Papas nicht wirklich beruhigend, sollte mal etwas sein, müsste man erst einmal in den Flieger steigen, um sein Kind zu erreichen.

„Fremdsein“ als Schockerlebnis

Ein Sprachcamp sollte vorwiegend dazu da sein, das Selbstbewusstsein von Kindern zu stärken und sie behutsam an erste Schritte in die Selbstständigkeit heranzuführen. Ganz nebenbei bekommen die Kids hier die Möglichkeit, Defizite aus dem schulischen Fremdsprachenunterricht auszugleichen oder auch einfach nur mal in eine fremde Sprache hineinzuschnuppern. Auf alle Fälle sollte ein Sprachcamp ganz viel Spaß machen und den kleinen Teilnehmern wunderschöne Ferienerlebnisse bescheren. Für einige besonders mutige und vom Elternhaus abgenabelte Kids mag dies bei einem Trip ins Ausland gegeben sein, für viele Kinder ist eine derartige Reise jedoch eher eine Bauchweh-Aktion.

Sprachcamps - diese sind empfehlenswert

Nicht nur die Distanz zu den Eltern stellt für viele Kids eine Hürde dar, auch erleben viele das Fremdsein in einem anderen Land als Schockerlebnis. Ein Sprachcamp wird üblicherweise von Kindern aufgesucht, die entweder noch keine oder nur geringe Vorkenntnisse in der jeweiligen Fremdsprache mitbringen, dafür aber oft jede Menge Verständnisprobleme im Gepäck haben. An dieser Stelle sollte man Folgendes bedenken: Ein Trip ins Ausland ist selbst für Menschen mit sattelfesten Sprachkenntnissen stets eine aufregende Sache, man fürchtet immer, von Muttersprachlern nicht verstanden zu werden oder selbst irgendetwas nicht zu verstehen. Menschen, die eine fremde Sprache nicht beherrschen, muten sich in der Regel nicht direkt eine Solo-Reise ins entsprechende Zielland zu, sondern sorgen zunächst dafür, dass sie sich sprachlich einigermaßen verständigen können.

Alles andere führt meist nur zu unangenehmen Erlebnissen, man fühlt sich einsam in einer fremden Welt, kann sich nicht richtig verständlich machen, bekommt Heimweh. Für Kinder mit wenig Reiseerfahrung und schlechten Sprachkenntnissen potenziert sich dieser Effekt in der Regel noch und kann sich zum negativ prägenden Erlebnis ausweiten. Das Gefühl, sich in einer fremden Kultur nicht zurechtzufinden und sich nicht verbal verständlich machen zu können, kann sowohl den Spaß am Sprachenlernen als auch jegliche Reiselust endgültig zerstören. Dies sollte jedoch besonders in jungen Jahren nicht geschehen, schließlich wird beides in aller Regel später einen wichtigen Teil im Leben eines jungen Menschen ausmachen. Ein weiterer Grund, die Effektivität von Sprachferien im Ausland in Frage zu stellen, ist die Zeit. Natürlich lässt sich gelernte Grammatik etc. am besten im Gespräch im Einheimischen intensivieren, nirgendwo lernt man einen flüssigeren Umgang mit der Sprache.

Jedoch höchstwahrscheinlich nicht in einer Woche. Und dies ist der Zeitrahmen, den die meisten Sprachferien anbieten, in einigen Ausnahmefällen sind es 14 Tage. Diese Zeitspanne ist völlig ausreichend, um Verständnisprobleme auszuräumen und den Kids einen neuen und spaßigen Umgang mit einer fremden Sprache zu vermitteln. Der typische Learning-by-doing-Effekt dürfte allerdings in so kurzer Zeit nicht eintreten. Die paar vereinzelten Gespräche, die die Kinder in den wenigen Tagen mit Einheimischen führen können, stehen in keinem Verhältnis zu dem notwendigen Aufwand und dem dadurch entstehenden Stress.

Es muss nicht immer das Ausland sein

Deshalb finden unsere Sprachcamps direkt vor der Haustür unserer kleinen Gäste statt: In den schönen Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Hessen sowie an der Ostsee empfangen wir Kids aus ganz Deutschland, die sich ins Abenteuer „Sprachen lernen“ stürzen, dafür aber nicht unbedingt tausende von Kilometern von zu Hause weg möchten. In unseren Sprachcamps bieten wir den Kindern ein buntes Sortiment aus den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch sowie ein ausgeklügeltes und abwechslungsreiches Freizeitprogramm an, mit Hilfe dessen wir die Kleinen spielerisch an jede einzelne Sprache heranführen.

Unsere Dozenten sind hierbei überwiegend Muttersprachler und können den Kids somit einen vereinfachten und unkomplizierten Zugang zur jeweiligen Sprache ermöglichen. Die Kinder werden hierzu gemäß ihres Vorwissens in Kleingruppen eingeteilt – so können wir die hohe Effektivität und Qualität unseres Unterrichts sichern und ermöglichen den Kids individuelle Förderung. Unsere Dozenten sind überdies pädagogisch geschult, verfügen über jahrelange Erfahrung im Umgang mit Kindern und achten verstärkt auf ein angenehmes Arbeitsklima und eine harmonische Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

Im Anschluss an unsere kurzweiligen Lerneinheiten gehen wir gemeinsam mit den Kids zum praktischen Teil unserer Sprachferien über: Durch gruppendynamische und erlebnispädagogische Aktivitäten wird das zuvor Gelernte bei Spielen oder sportlichen Wettkämpfen angewendet und intensiviert. Hierbei können sich die Kids völlig frei entfalten und trainieren gemeinsam mit Gleichaltrigen die Anwendung von Grammatik, Wortschatz und Co. – und das ganz ohne Auslandsstress!

das-feriencamp  
Das Feriencamp 4.5 von 5 Sterne basierend aus 977 Bewertungen und 977 Meinungen.